CDU Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf
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Neuigkeiten
27.11.2017, 13:23 Uhr | nane
Rot-Rot-Grüner Senat hat keine Lösung für den Sport am Halemweg - die Doppelsporthalle ist ein Muss
Unser Abgeordneter, Andreas Statzkowski (CDU), stellt fest:

Für den Sport am Halemweg sieht es düster aus. Dies bestätigte die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie unserem Abgeordneten in Westend, Andreas Statzkowski, auf dessen schriftliche Anfrage. Andreas Statzkowski sagt: „Senat und Bezirksamt verharmlosen und verschleiern in Sachen Sportanlage die Situation am Halemweg“.

Andreas Statzkowski (CDU): „Der Rot-Rot-Grüne Senat hat nichts für den Sport übrig.“

Auf die Frage von Andreas Statzkowski nach der Auslastung der „gedeckten Sportanlagen“ (Hallen) am Halemweg teilte die Senatsverwaltung mit, dass diese bereits heute „vollständig ausgelastet“ seien. Aktuell fehlen sogar schon 2,5 Hallenteile, stellte die Senatsverwaltung fest. Zudem werde sich das Versorgungsdefizit durch den „erwarteten Bevölkerungszuwachs weiter erhöhen“. Wegen der intensiven Nutzung der Doppelstock-Sporthalle am Halemweg muss – auch nach Meinung der Senatsverwaltung – „zumindest der Ist-Zustand gewährleistet bleiben“.

Wie soll es jetzt weitergehen wollte Andreas Statzkowski wissen, und wie sieht das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf die Situation der Sportanlagen am Halemweg? Das Bezirksamt verweist auf die geplanten Umstrukturierungen des Standortes Halemweg. Hier sollen bekanntlich Wohnungen gebaut werden. Eine Ersatzfläche stünde eventuell bei Erweiterung der Sportanlage Heckerdamm 204 westlich bzw. östlich des dortigen Großspielfeldes oder aber auf den Spielflächen der Sportanlage Jungfernheide zur Verfügung.

Und was gedenkt der Senat angesichts des Defizits zu tun? In der Antwort heißt es: Der Senat geht davon aus, dass der Bezirk seinen Bedarf mit den zuständigen Verwaltungen abstimmt und einen Mehrbedarf für die Investitionsplanung anmeldet.

Nach diesen unbefriedigenden und teilweise ausweichenden bzw. sachlich falschen Antworten stellt Andreas Statzkowski fest:

 „Der Rot-Rot-Grüne Senat hat nichts für den Sport übrig.“  

Nach dem Sportfördergesetzt ist der Senat verpflichtet, Sport-Anlagen gleichwertig zu ersetzen, wenn diese anderweitig bebaut werden. Dazu gibt es für den Halemweg keine Planung – also auch keine Lösung für das anstehende Problem. Die Anna-Freud-Oberschule muss nämlich dem Wohnungsbau weichen und wird an anderer Stelle neu gebaut mit einer Einfach-Sporthalle. Ein solches Vorgehen müsste zudem vom Abgeordnetenhaus ausdrücklich genehmigt werden, da die bisher vorhandene Doppelstockhalle nicht gleichwertig (wie laut Gesetzt nötig) ersetzt werden soll.

Die angesprochene Lösung für den Sport mit den Spielflächen der Jungfernheide ist nicht durchsetzbar, da die Jungfernheide ein geschütztes Gartendenkmal ist. In der Antwort des Bezirksamtes wird dies verschwiegen. Und die in der Antwort angedachte Erweiterung des bestehenden Großspielfeldes ist auch nur auf Kosten der Kleingärtner möglich – sie müssten weichen. Auch das wird verschwiegen.

Senat als auch das Bezirksamt bestätigen die Annahme von Andreas Statzkowski, dass bereits jetzt Defizite für den Sport am Halemweg bestehen. Nun verschlechtert sich die Situation noch, statt dass die Verantwortlichen Lösungen anbieten. „Dazu wäre ja Willen und Geld erforderlich“ sagt Andreas Statzkowski. „Aber beides fehlt allem Anschein nach dem Rot-Rot-Grünen Senat“.

Andreas Statzkowskis Forderung: Die Doppelsporthalle ist ein Muss.

Sein Kompromiss-Vorschlag lautet, dass die Einfach-Sporthalle statisch so ausgelegt wird, dass sie später zu einer Doppelstock-Sporthalle erweitert werden kann.