CDU Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf
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Neuigkeiten
03.07.2017, 12:04 Uhr | nane / apo
30.000 Kita-Plätze fehlen

Kinder sind unsere Zukunft - und deshalb muss der Kita-Ausbau in Berlin dringend vorangetrieben werden. Darin waren sich Roland Kern (Dachverband Berliner Kinder - und Schülerläden, Berliner Kitabündnis) und die Teilnehmer der Diskussionsrunde des CDU Ortsverbandes Westend einig. Unter Leitung des Stadtrates und Ortsverbandsvorsitzenden Arne Herz waren sie zu Gast im Bürgerbüro von Andreas Statzkowski. Hier schilderte der Interessensvertreter der Kindertagesstätten, Roland Kern, ein düsteres Bild der aktuellen Situation.

Wer momentan versucht, einen Kitaplatz für sein Kind zu bekommen, erlebt zahlreiche negative Erfahrungen und nur selten erfüllt sich die Hoffnung, rechtzeitig einen Platz zu bekommen.

Roland Kern wies darauf hin, dass die Berliner Bevölkerung seit Jahren alle demographischen Prognosen übertrifft. Die Kita-Planung hat daher kaum Vorlaufzeit und kann die Inanspruchnahme nur schätzen. In der Jugendverwaltung geht man davon aus, dass etwa 30.000 Plätze bis 2020 benötigt werden.

Fest stehe, dass erste Anzeichen für Platzmangel ignoriert wurden, eine gesamtstädtische Planung de facto nicht stattfand und der Platzausbau immer teurer wird.

Zudem können mehrere Kita-Träger vorhandene Plätze nicht besetzen, weil Fachkräfte fehlen.

Es hat zwar in den letzten Jahren eine Personalschlüssel-Verbesserung gegeben, aber dennoch hinkt Berlin dem bundesdeutschen Durchschnitt - gerade im Krippenbereich - hinterher.

Folgende Forderungen stellt das Berliner Kitabündnis und der DaKS in den Vordergrund:

Es muss dringend Platz für Neubauten - bzw. Ausbauten geschaffen werden.

Dazu gehören Bürokratieabbau für Träger, eine verbesserte Kooperation der Verwaltungen sowie kostendeckende Förderung von Vorlauf-, Bau- und Betriebskosten.

Zudem muss hinsichtlich des Fachkräftemangels reagiert werden, und zwar durch Ausweitung der Ausbildung, Unterstützung von Quereinsteigern, leichtere Anerkennung ausländischer Abschlüsse sowie die Verbesserung der Bezahlung und der Arbeitsbedingungen.

In der CDU-Westend fand Roland Kern offene Ohren. Schließlich sind Kinder unsere Zukunft.