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29.04.2015, 12:11 Uhr | DT
"Lehrpläne werden in Hinterzimmern gemacht!"
Diskussionveranstaltung zu den geplanten Rahmenlehrplänen
Am 28. April konnte Lukas Krieger im dichtbesetzten Helene-Lange-Saal Hildegard Bentele und  Dr. Ingolf Hertel zur Podiumsdiskussion über die leidigen Rahmenlehrpläne begrüßen. Unter der Leitung von Albrecht Förschler wurde dann lebhaft über die neuen Pläne diskutiert.

Lukas Krieger, Kreisvorsitzender der JU, stellt das Auditorium - Hildegard Bentele, Prof. Dr. Ingolf Hertel und Den Forumsvorsitzenden Albrecht Förschler vor
Auf dem Podium  kritisierte Frau Bentele die Rahmenplanvorlage zuvörderst als Reform von oben. Keine Entschlackung, dafür ein beliebiges Fach Gesellschaftswissenschaften, das zu schulinternen Curricula führe und den Schulwechsel scheitern lässt. Trotz der Übermacht der Schulverwaltung habe aber der Widerstand der CDU einen Erfolg erzielt.    

Der emeritierte Physik-Professor Dr.Hertel attestierte den Lehrplänen universitätsverliebte Überfülle. Er plädierte für einen neu gedachten, persönlichkeitsorientierten Mini-Kanon. Das modische "Kompetenz"-Denken führe zu Rahmenplanlyrik und marginalisiere Inhalte. 

Die Nachfragen und Konkretisierungen der Teilnehmer waren zahlreich und sehr dezidiert, wobei sich günstigerweise die Sichten der Schüler, Eltern, Lehrer und Schulrechtler ergänzten.  

Mitgenommen haben dürften unsere Referenten zahlreiche Detailinformationen und den herzlichen Rückhalt der Basis im Klassenzimmer