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25.02.2018, 06:35 Uhr | nane
Knobelsdorffstraße: LKW-Anteil eher unterdurchschnittlich

Aufgrund zahlreicher Bürgerbeschwerden über den wachsenden LKW-Verkehr in der Knobelsdorffstraße, Anschlussstelle Kaiserdamm, fragte unser Westender Abgeordneter Andreas Statzkowski beim Rot-Rot-Grünen Senat hinsichtlich der Frequentierung nach. Die Antwort brachte ein überraschendes Ergebnis.

Knobelsdorffstraße: LKW-Anteil eher unterdurchschnittlich

Wer als Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger im Bereich der Knobelsdorffstraße/ Anschlussstelle Kaiserdamm unterwegs ist, hat den Eindruck, dass hier dringend verkehrslenkende Maßnahmen nötig sind. Grund ist der LKW-und Schwerlastverkehr, der massiv im Bereich der Aus- und Einfahrten der Berliner Stadtautobahn unterwegs ist.

Aber die Antwort des Senats auf die schriftliche Anfrage von Andreas Statzkowski sagt etwas ganz anderes. Zitat aus dem Schreiben der Senatsverwaltung: „Der LKW-Anteil am Gesamtverkehr im Bereich der Anschlussstelle Kaiserdamm „…ist für eine großräumige Straßenverbindung als eher unterdurchschnittlich zu bewerten“.

Und da auch nur vereinzelt LKW an der Kreuzung Königin-Elisabeth-Straße/Knobelsdorffstraße in Fahrtrichtung Platanenallee fahren, zieht der Rot-Rot-Grüne Senat folgendes Fazit:

Eine massive Nutzung der westlichen Knobelsdorffstraße durch LKW-Verkehr liegt nicht vor. Verkehrslenkenden Maßnahmen sind nicht zu rechtfertigen.

Auch sei die Frequentierung der Platanenallee durch LKW gering.  Im morgendlichen Verkehr liegt die Belastung bei 6 - 9 LKW pro Stunde. Und das ist auf den Liefer-  und Anliegerverkehr zurückzuführen, so die Antwort des Senats.

Fazit: Für die Bürger eine unbefriedigende Antwort

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