Wahlplakate haben wieder Saison

Stadtbildverschönerung oder notwendiges Ärgernis?

Wir können nicht mit ihnen - aber auch nicht ohne sie. Wie in jedem Wahljahr sorgen die seit dem Wochenende zahlreich im Stadtbild vorhandenen Plakate der Parteien und Kandidaten für kontroverse Diskussionen um Sinn, Zweck und Gestaltung dieser auffälligsten Form der Wahlwerbung.  Rechtzeitig vor jedem Wahltermin beginnt der Wettlauf um die besten Plätze an Straßenlaternen und Schildermasten – aber was bringt er? Vor allem Aufmerksamkeit für die anstehende Abgeordnetenhauswahl am 18. September. Schon damit erfüllen die Plakate eine wichtige Aufgabe.

Tatsache ist außerdem: Berlins Medien schenken dem politischen Geschehen vor Ort – in den Wahlkreisen und Kiezen – wenig Aufmerksamkeit. Oft sind deshalb die Plakate der Kandidatinnen und Kandidaten zum Abgeordnetenhaus das einzige Mittel, Neugier auf die lokalen Wahlkreisbewerber zu wecken. Sie verraten zwar nicht viel über die Persönlichkeiten, für die sie werben – aber sie bauen eine wichtige Brücke zu anderen Informationsquellen wie dem Internet.

Die CDU verfügt über weniger finanzielle Mittel als andere Parteien. Die Kandidatenplakate der Wilmersdorfer CDU wurden durch Spenden und Beiträge der Mitglieder und Freunde des Ortsverbandes finanziert, um den Wahlkampf von Stefan Evers vor Ort zu unterstützen. Bis zum 18. September kann er sich deshalb den Wilmersdorferinnen und Wilmersdorfern auch auf diese Weise vorstellen. Die Plakate stammen übrigens alle aus Berliner Produktion und werden nach der Wahl zügig wieder eingesammelt und umweltgerecht recycelt.

Wenn Sie ein beschädigtes oder verunstaltetes Plakat sehen, teilen Sie uns dies bitte unter der Rufnummer 341 35 34 mit oder per Mail an mitmachen@berlin.de. Wir kümmern uns dann darum. VIELEN DANK!

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