MASTERPLAN BERLIN TXL - ABGEORDNETENHAUS DISKUTIERT ZUM ZUKUNFTSRAUM TEGEL

 Das Abgeordnetenhaus diskutierte Mitte Mai auf Antrag der Grünen über die Nachnutzung des Flughafengeländes in Tegel nach Schließung des Verkehrsflughafens. Der Stadtentwicklungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Stefan Evers, sagte im Plenum des Berliner Abgeordnetenhauses dazu: „Mit dem Masterplan Berlin TXL schlagen wir ein Zukunftskapitel für Berlin auf. Wir schaffen ein ganz wesentliches Stück der Stadt von Morgen."

Die CDU-Fraktion widme sich mit Leidenschaft der Nachnutzung des Flughafengeländes Tegel. Natürlich sei es schmerzlich, dass Berlin seinen bisher wichtigsten Flughafen mit seiner einzigartigen innerstädtischen Lage verlieren wird, aber es sei geltendes Recht.

"Aber anders als bei der Schließung von Tempelhof gibt es für den Zeitpunkt der Schließung von Tegel, auch dank der Initiativen der CDU, eine klare Perspektive.  Einen Ort, an dem in einem dichten Netzwerk von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Industrie Lösungen für die drängenden Fragen unserer Zeit entstehen werden. Ein Ort, an dem sich ein neuer Typ eines eng mit Natur und Landschaft verbundenen Industrie- und Forschungspark entwickeln wird. Ein Ort, mit dem Berlin an dem erheblichen Investitionspotenzial teilhaben wird, das sich aus den tiefgreifenden Veränderungen urbaner Mobilität, Energieversorgung und ressourcenschonender Produktion ergeben.“ , so Evers.

Wenn die Umsetzung des Masterplans gelingt, wird das Flughafengelände ein wirtschaftlicher und technologischer Impulsgeber, auf den Berlin stolz sein kann. Die Planungen sehen vor, dass das architektonisch einzigartige Terminal der Ausgangspunkt und Kern der Entwicklung des Areals sein wird. Außerdem konkretisiert der Masterplan nun, wie die Beuth-Hochschule ihren Flächenbedarf im Terminalgebäude decken kann, wie sich ein Campus für Hochschul-, Wissenschafts- und Forschungszwecke entwickeln kann und welche Teile der heutigen Start- und Landeflächen für die Ansiedlung von Unternehmen mit großen Flächenansprüchen zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer Vorteil von der Entwicklung des Gebiets ist die Planung von mindestens 1.000 Wohnungen welche im zukünftigen Kurt-Schumacher-Quartier das Wohnungsangebot in der Region signifikant verbessern werden.

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