TIM RENNER ZU GAST IM BERLINSALON

Gestern führte im Berlin Salon der Kulturstaatssekretär und ehemalige Chef von Universal Music Deutschland durch die Kulturpolitik der Hauptstadt und die Stationen seines Lebens.

„Von Außen habe ich immer gedacht hinter vielen Entscheidungen stecke ein böser Wille, von Innen betrachtet entpuppte sich vieles einfach nur als blöd“ begann er einen kurzen Bericht über seinen Weg von der Wirtschaft ins Amt. Auch von seinem eher holprigen Weg in die SPD und davon, dass er die Anzahl der Termine unterschätzt habe berichtete er den circa hundert Anwesenden Bürgern. Doch der Reiz des Amtes habe schlussendlich überwogen. Über die vielen Steine die ihm bei der Lenin-Kopf-Ausgrabung durch Bürokraten, Eidechsen und Adlerküken in den Weg gelegt wurden schreibt er gerade ein Buch. Nerven kosten könnten aber nicht nur diese Steine, sondern auch die Debatten und Probleme um die Landesbibliothek oder die Staatsoper-Baustelle. Einfacher ist Renners Meinung nach die Zusammenarbeit mit den Bezirken vor der er zu Beginn gewarnt wurde. Auch Kulturstadträtin Dagmar König (CDU), die sich im Publikum befand, konnte die gute Zusammenarbeit nur bestätigen .

Inhaltsverzeichnis
Nach oben